Exoten

Neben Gartenblumen, Gemüse und Kräutersorten, haben es auch verschiedene exotische Pflanzensamen in meine Anzuchtsschalen geschafft:



Dattelpalme (Phoenix Canariensis)

 

Aussaat: Im Frühjahr an einen warmen Platz. Samen 1-2 cm tief in die Erde einbringen und stets feucht halten. Nach Keimung erscheint ungeteiltes Keimblatt.

Bis zur Ausbildung des ersten gefiederten Wedels können 2-3 Jahre vergehen. 


 
Drachenwurz (Dacunulus vulgaris)


 

Gladiiolie (Gladiolus watermeyeri)

 

Stratifikation: ca. 1-2 Monate in feuchtem Substrat bei 2-5 Grad im Kühlschrank oder Kalthaus

 

Aussaat: ganzjährig (Frühjahr jedoch bevorzugt).

Ca. 0,5-1cm tief ins Substrat einsetzen und bei 15-20Grad hell und konstant feucht halten (aber nicht naß).


 

Känguruh-Pfote (Angiozanthos manglesii)

Anzucht: ganzjährig möglich. Saatgut auf gut durchfeuchtete Anzuchterde streuen und dünn bedecken. Bei 18-20Grad keimen die samen bereits nach 2-3Wochen.

Pflege: benötigt leicht sandigen und etwas sauren Boden (ph-Wert bis 6). Keine Staunässe!

 

Licht: viel Licht, keine pralle Sonne Im Sommer sehr hell aufstellen, ab Ende Mai auch geschützt im Freien.

Temperatur: 18 °C, im Winter 10-12 °C. In lichtarmen, nassen Sommern werden keine Blüten angesetzt. Pflanze kühl überwintern und Ruhezeit einhalten.

Feuchtigkeit: gleichmäßig, im Winter etwas weniger gießen

 


 

Krötenlilie (tricytris macropoda)

 

 

 

Blüte: September-Oktober

 

Pflanzung: bevorzugt im Frühjahr (Kaltkeimer)

Keimdauer: etwa 4-5 Wochen


 

Lilie (Lilium henrii)

 

Standort: Die Lilien benötigen einen fruchtbaren durchlässigen Boden. Sie mögen keine Staunässe und Bodenverdichtung. Viele Lilien wünschen einen normalen, sonnigen Standort im Garten mit leichtem Schatten. Idealerweise sollten ihre Blüten der Sonne ausgesetzt sein, aber die untersten Blätter etwas beschattet werden. Sie eignen sich bestens für Rabatten unter Gehölzen und lassen sich gut mit Rosen kombinieren. Auch einzeln kommen Lilien in Pflanzgefäßen, auf Terrassen und in Innenhöfen, wirkungsvoll zur Geltung. Lilien lieben es, einige Jahre den gleichen Standort zu haben. Nur dann zeigen sie, was für eine Blühkraft in ihnen steckt. Das sollte auch kein Problem sein, da die Zwiebeln ausreichend winterhart sind.

Pflege: Lilien sind dankbare Pflanzen, die absolut winterhart sind. Sie werden in durchlässige Erde in der zweieinhalbfachen Zwiebelhöhe gepflanzt. Die Vermehrung erfolgt durch Samen im Herbst oder Frühjahr, oder durch Brutzwiebeln im Herbst. Diese bilden sich an der Basis des Stängels. Die Stängel der Pflanzen sind gut abzustützen, damit sie nicht abbrechen. 

 


 
Schneebanane (Ensete Glaucum)


 

Strelitzie (strelitzia nicolai)

 

Standort: Zwischen Mitte Mai und Ende September können Strelitzien gut im Freien, an einem sonnigen und luftigen Standort stehen. Wenn die Pflanze im Winter kühler steht (bei etwa 10-15° C), erscheinen die Blüten schon zum Winterende. Sie kann aber auch in einem nicht zu warmen Wohnzimmer überwintern, dann sollte die Pflanze hell stehen. Auch wenn Strelitzien die volle Sonne mögen, muss man sie nach der Überwinterung wieder langsam an die Sonne gewöhnen.

Wasser/Düngung: Im Sommer sollten Sie vor allem größere Pflanzen kräftig gießen, da über die großen Blätter viel Feuchtigkeit verdunstet. Vermeiden Sie Staunässe. Einmal pro Woche sollten Sie dem Gießwasser eine nicht zu reichliche Portion Flüssigdünger zugeben. Im Winter weniger gießen.

 


 

 Sumpfcalla (Calla palustris)

 

Anzucht: Samen in wasserdichte Plastikschale mt schlammerde aussäaen. Das Wasser kann bis zu 1cm über der aussaterde stehen. Die Saatschalen nur ca 3-4 Wochen warm stehen lasse, danach 5-6 Wochen kalt stellen (um 0Grad herum). Das Wasser darf ruhig gefrieren. Anschliessend die Temperatur nur sehr langsam ansteigen lassen.

Aussaat: ab Februar im Haus 


 

Venusfliegenfalle (dionaea muscipula)

Anzucht: Streuen Sie das feine Saatgut auf das durchfeuchtete Aussaatsubstrat. Die beste Keimung wird bei 25° bis 28° C erreicht und erfolgt nach 4 bis 6 Wochen.

Wichtige Anzuchttipps!! Benutzen Sie zur Aussaat bitte unbedingt Anzuchterde oder Kokosfaser, da diese luftdurchlässig und nährstoffarm sind. Das gewählte Aussaatsubstrat sollten Sie während der gesamten Keimdauer gleichmäßig feucht, aber nicht naß halten. Decken Sie das Anzuchtgefäß mit einer lichtdurchlässigen Folie oder Glas ab.
Um ein Verschimmeln der Erde zu vermeiden, sollten Sie den Topf alle 3 Tage kurz lüften.


 

Zimmercalla (Zantedeschia) 


 

 


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