Zimmerpflanzen

Blüht eine Blume, zeigt sie uns die Schönheit.

Blüht sie nicht, lehrt sie uns die Hoffnung.
Chao-Hsiu Chen

 

Diese Pflanzen zieren meine Zimmer:

 

Alpenveilchen

 

Standort: Wichtig ist ein heller, luftiger Standort in einem kühlen Zimmer, übliche Zimmertemperaturen sind zu hoch. Nach dem 15. Mai kann das Alpenveilchen während des Sommers auch in den Garten an eine schattige Stelle.

Licht: viel Licht, aber keine volle Sonne

Temperatur: 15-18°C, im Sommer Außentemperatur

Feuchtigkeit: während der Blütezeit und nach dem Verblühen Pflanzen gleichmäßig feucht halten und Staunässe vermeiden. Erst im Juni/Juli Wassergaben langsam einschränken und dann nicht mehr gießen. Die Blätter welken und vertrocknen. Nun muß die Knolle ruhen. Ab September beginnt das neue Wachstum. Die Knolle wird schwach angefeuchtet, so daß sich der neue Austrieb regt.

Vermehrung: durch ganzjährige Aussaat, am besten im September/Oktober und im Kleingewächshaus. Samen 5 mm hoch mit Erde abdecken, Aussaatgefäß unter schwarzer Plastikfolie 28 Tage bei 18°C aufstellen. Dann Plastikfolie abnehmen und die jungen Pflanzen bei 20°C vorsichtig ans Licht gewöhnen. Nach zwei Wochen kann die Temperatur auf 18°C zurückgehen. Weitere vier Wochen später pikiert man die Pflänzchen in Einzeltöpfe. Im Winter kann die Temperatur auf 15°C sinken. Nun kultiviert man die Pflanzen weiter, bis sie blühen. Wichtig ist das Licht: Stehen die Pflanzen zu dunkel, bilden sie zu lange Blattstiele, sie vergeilen.

Blütezeit: September-Februar (je nach Aussaattermin)

 


Amaryllis

 

Pflege: Die Zwiebel pflanzt man in einen möglichst kleinen Topf (Durchmesser 12-14 cm) mit fertiger Blumenerde so, dass maximal die Hälfte der Zwiebel im Substrat steckt. Nach dem Einpflanzen 10-12 Tage nicht gießen. Nur wenn die Erde trocken werden sollte, etwas gießen. Bei Zimmertemperatur zeigt sich nach 6-8 Wochen die erste Knospe, danach erst die Blätter. Bis die Blütenschäfte mindestens 20 cm hoch sind, wird nicht gegossen; danach nur sehr sparsam. Bei bereits gebildeter Blüte sollte die Temperatur zwischen 15 und 20° C liegen, damit die Blühphase möglichst lange anhält.

Bis zu den Eisheiligen (Ende Mai) belässt man sie besser im Zimmer, da die Zwiebel keinen Frost abbekommen darf. Dann kann man die Amaryllis mit dem Topf im Garten einpflanzen. Ab August reduziert man die Wassergaben und stellt sie im September ganz ein. Daraufhin verwelken langsam die Blätter. Die Zwiebel lagert man nun an einem dunklen, kühlen Ort, z.B. im Keller. Im Dezember pflanzt man die Zwiebel in frisches Substrat und die Amaryllis beginnt wieder auszutreiben.

Wasser: Als Zwiebelpflanzen benötigen Amaryllis nicht sehr viel Wasser. Bei zuviel Wasser fault die Zwiebel. 

Düngung: Kurz vor dem Öffnen der Blüte wird mit dem Düngen begonnen. Dann am besten jede Woche einmal gründlich düngen, denn die Zwiebel soll sich für die meist noch kommenden 2-3 Blütentriebe und die Blätterbildung kräftigen.

Erde: Geeignet ist jedes wasserdurchlässige und lockere Substrat.

 


Blattfahne

 

Licht: halbschattig bis schattig, auch hell, jedoch keine direkte Sonne

Temperatur: 18-25°C, im Winter mindestens 16°C

Feuchtigkeit: auf hohe Luftfeuchtigkeit achten, im Hauptwachstum regelmäßig, im Spätherbst und Winter weniger gießen, Staunässe vermeiden

Vermehrung: aus Samen; durch Teilen beim Umtopfen; Bodenwärme 20-25°C

Umpflanzen: bei Bedarf im Frühling

 


Efeutute

 

Standort: Eine Rank- bzw. Kletterpflanze für Blumenfenster, Epiphytenstämme u.a. Die robuste, genügsame Pflanze eignet sich auch für Hydrokultur.

Licht: viel Licht, keine pralle Sonne

Temperatur: 18-22°C, im Winter mindestens 15°C, die Pflanze muß nicht unbedingt kühler stehen

Feuchtigkeit: mäßig feucht halten

Vermehrung: leicht aus Kopf- und Triebstecklingen, Bodentemperatur 20-25°C

Erde: humose, nahrhafte, mittelschwere Erde, z.B. 1/3 Kompost- oder Gartenerde und 2/3 brockiger Torf oder Einheitserde

Dünger: im Wachstum alle 14 Tage 0,2%ig

Umpflanzen: nur bei Bedarf im Frühling oder Sommer

 


Gummibaum

 

Licht: hell bis halbschattig, im Sommer keine pralle Sonne

Temperatur: 18-22°C, im Winter mindestens 16°C

Feuchtigkeit: mäßig feucht halten, sie verträgt trockene Zimmerluft gut

Vermehrung: durch Stammstecklinge mit einem Blatt; das große Blatt wird eingerollt, um es gegen Verdunstung zu schützen. Auch durch Kopfstecklinge, Bodenwärme 30°C. Zu groß gewordenen Pflanzen vermehrt man durch Abmoosen.

Umpflanzen: Das Stutzen des Haupttriebes regt sie zur Verzweigung an, sie treibt unterhalb der Schnittstelle aus schlafenden Augen in den Blattachseln neue Triebe aus.

Höhe: 60-180 cm

 


Hyazinthe

 

 

Standort/Pflege: Sie bevorzugen einen sonnigen bis leicht halbschattigen, nährstoffreichen, nicht zu feuchten Standort. Ende Oktober bis November ist Pflanzzeit, bei 5 bis 10 cm Pflanztiefe und 15 cm Abstand. Nach der Blüte soll man die Pflanze einziehen lassen. Wenn die Zwiebeln im Boden bleiben, sollten verblühte Blütenstände abgeschnitten werden, um Samenbildung zu vermeiden. Bei sehr feuchtem Standort ist es besser, die Zwiebeln nach dem Verblühen auszugraben und bis zum Herbst trocken aufzubewahren. 

Düngung: Düngen sie die Pflanze im Herbst mit Kompost und zum Austrieb mit einem flüssigen Volldünger. 

 


Orchidee


Rose 


Weihnachtskaktus

 

Standort: Um reichlich Knospen ansetzen zu können, müssen sie Pflanzen etwa 3 Monate vor der gewünschten Blüte trocken und kühl gehalten werden. Wenn die ersten Knospen erscheinen, gibt man allmählich etwas mehr Wasser. Nach der Blüte läßt man die Pflanze wieder 4 - 6 Wochen ruhen.

Licht: hell bis halbschattig, aber vor direkter Sonne schützen.

Temperatur: 20-25 °C, im Herbst und Winter 10-15 °C. Die Bodentemperatur sollte nicht zu kühl sein um Wurzelfäule zu vermeiden.

Feuchtigkeit: mit weichem Wasser mäßig gießen, in der Ruhezeit weniger gießen, die Erde sollte aber nie völlig austrocken.

Vermehrung: Im Frühjahr oder Sommer Sproßstücke abtrennen und bei Bodentemperaturen von mindestens 20 °C und mäßiger Feuchtigkeit bewurzeln.

 


 

Weihnachtsstern

Standort: im Sommer eventuell ins Freie stellen

Licht: viel Licht, um die Pflanze erneut zum Blühen zu bringen, muß sie mindestens 30 Tage lang 14 Stunden pro Tag völlig dunkel stehen, um die weihnachtliche Blüte anzusteuern muß die Verdunklung bereits Ende September beginnen, ohne diese Verdunklung blüht die Pflanze erst im Frühling.

Temperatur: generell nicht unter 15°C

Feuchtigkeit: mäßig feucht halten

Vermehrung: Stecklinge erst in zimmerwarmem Wasser ausbluten lassen, dann unter Klarsichtfolie in ein Sand-Torf-Gemisch stecken, Bodenwärme um 20°C

Umpflanzen: Zum Überwintern schneidet man die Pflanze auf die Hälfte zurück und stellt sie kühl (etwa 12-15°C), nach einiger Zeit erscheinen neue Triebe, dann wird sie umgetopft und wärmer gestellt.

 

 

 


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